Lebensfreude Kalender
Tipps, die aufbauen und aufmuntern

WERDEN SIE IHR EIGENER PSYCHOLOGE - LERNEN SIE, IHRE GEFÜHLE ZU KONTROLLIEREN


Gefühle - wie sie entstehen - wie man sie beeinflussen kann

Rolf Merkle/Doris Wolf
Gefühle verstehen, Probleme bewältigen
184 S., EUR (D) 12,80

Auflage 260.000 Exemplare

TIPPS UND STRATEGIEN ZUM THEMA UNGLÜCKLICHSEIN

Enttäuschungen haben auch ihr Gutes

Unglücklichsein ist gelernt

Selbstmitleid schadet

Mit dem Schicksal hadern

Probleme - wie damit umgehen?

Weisheit eines Indianers zum Thema Gefühle

Weisheit zum Thema Glücklichsein

Weisheit zum Thema Ärger

Unglücklichsein ist gelernt

Opferrolle aufgeben

Denkanstöße für mehr Liebe, Glück und Zufriedenheit

Auflage 70.000 Exemplare


Rolf Merkle/Doris Wolf
Verschreibungen zum Glücklichsein
144 Seiten, EURO 7,80

Lebensfreude Kalender 2012

Kalenderblatt 11

Könnte es sein, dass du nur deshalb manchmal
unglücklich bist, weil du glaubst,
es sein zu müssen?


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Dr. Doris Wolf

Wie reagierst du, wenn du etwas nicht bekommst oder dir etwas nicht gelingt? Bist du frustriert, ärgerst du dich, bist du deprimiert? Wenn Ja, überlege einmal, warum du so reagierst.

„Das ist doch normal“, denkst du vielleicht. Diese Einstellung könnte die Ursache für dein Unglücklichsein sein.

Du erwartest, unglücklich sein zu müssen, wenn dir etwas misslingt. Durch diese Einstellung hast du deinem Körper beigebracht, frustriert oder deprimiert zu reagieren, wenn etwas schief läuft.

Wenn du das erkennen und akzeptieren kannst, dann steht es dir frei, eine andere Reaktion zu wählen.

Mönche im Kloster arbeiten ihr Leben lang daran, den irdischen Dingen nicht „verhaftet“ zu sein. Dies bedeutet z.B., dass sie sich versagen, materielle Güter zu besitzen. Es bedeutet auch, dass sie keine Erwartungen an andere und das Leben stellen. Nun sind die meisten von uns keine Mönche und wollen es auch nicht sein. Doch schadet es uns nicht, wenn wir die Einstellungen der Mönche auch in unserem Alltag einsetzen.

So kannst du dir das Leben erleichtern

TIPP 1:
Frage dich, wenn du dich ärgerst, weil etwas nicht so läuft, wie du es gerne hättest: „Lohnt es sich für mich wirklich, mich darüber zu ärgern?“ „Ändert mein Ärger irgendetwas an der Situation?“

TIPP 2: 
Wenn du dich wegen dieses Ereignisses wirklich ärgern willst, dann mache dir deutlich, dass du dich selbst dafür entscheidest. Kein anderer Mensch und keine Situation können dich dazu zwingen, dich zu ärgern. Warum das so ist, erfährst du in den Selbsterkenntnis Experimenten.

TIPP 3:
Wenn du dich für das Ärgern entscheidest, dann probiere einmal aus, dich für kurze Zeit wirklich ganz übertrieben in den Ärger hinein zu steigern. Spiele Rumpelstilzchen: Rauf dir die Haare, stampfe mit deinem Fuß auf den Boden, schimpfe in wilden Ausdrücken laut vor dich hin, hau auf den Tisch ...

Dann atme mehrmals tief ein und lass beim Ausatmen den Atem langsam ausströmen. Sage laut und mit ruhiger Stimme zu dir: „Ich bin sicher und kann mich jetzt entspannen.“

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