Denkanstöße für mehr Liebe, Glück und Zufriedenheit
Auflage 70.000 Exemplare
Rolf Merkle/Doris Wolf
Verschreibungen zum Glücklichsein
144 Seiten, EURO 7,80
Den inneren Kritiker überwinden - sich annehmen lernen -
sein Selbstvertrauen zurückgewinnen
Auflage 210.000 Exemplare

Rolf Merkle
So gewinnen Sie mehr Selbstvertrauen
144 S., EUR (D) 12,80
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Kalenderblatt 1
Lebensfreude Kalender 2010

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Wenn wir anderen wirklich helfen wollen, dann tun wir diesen den größten Gefallen, wenn wir ihnen zeigen, wie sie selbst mehr aus sich und ihrem Leben machen können. Wie heißt es doch: Gib einem Menschen einen Fisch und er hat einen Tag zu essen, zeige ihm, wie man angelt, und er hat sein ganzes Leben lang zu essen. Geben wir anderen immer wieder nur einen Fisch, dann sind sie von uns und unseren Gaben und unserer Hilfe abhängig. Sie sind dann immer auf Hilfe von außen angewiesen, bleiben immer von anderen abhängig. Geben wir einem Bettler heute einen Euro, dann ist er morgen und übermorgen und überübermorgen wieder auf unsere Hilfe angewiesen. Er bleibt abhängig von der Hilfe seiner Mitmenschen. Erst wenn Menschen lernen, für sich selbst zu sorgen, wenn sie wissen, was sie tun können, um ihr Leben so erfüllt wie nur möglich zu führen, sind sie frei und können ein selbstbestimmtes Leben führen. Sie können ihr Leben in die Hand nehmen, für sich selbst sorgen, ihre Zukunft gestalten und vertrauensvoll in die Zukunft blicken. Ihr emotionales Befinden wird sich dramatisch verbessern, da sie die Gewissheit haben, für sich selbst und ihre Nächsten sorgen zu können. Sie haben keine Angst mehr vor der Zukunft, machen sich keine Sorgen, ob und wie sie den morgigen Tag überleben sollen. Ihre Selbstachtung steigt und ihr Selbstvertrauen wächst. Nehmen Sie also anderen - Ihren Kindern, Ihrem Partner und Ihren Mitmenschen - nicht etwas ab, das diese selbst tun können. Helfen Sie diesen, ihre Möglichkeiten zu entdecken, für sich selbst zu sorgen, leisten Sie Hilfe zur Selbsthilfe. Gerade bei hilfebedürftigen und kranken Menschen fällt es uns vielleicht besonders schwer, zu entscheiden: braucht der andere wirklich meine Hilfe oder schadet ihm meine Hilfe langfristig, weil er dadurch noch unselbständiger und abhängiger wird? Meine Mutter ist weit über 80 Jahre alt und sie hat viele körperliche Gebrechen. Dennoch nehme ich ihr so wenig wie möglich an Tätigkeiten und Aufgaben ab. Im Gegenteil. Ich fordere sie sogar bewusst auf, das eine oder andere für mich zu tun, das ihr schwerfällt. Warum? Zum einen fördere ich dadurch ihre Selbständigkeit und ihre geistige/körperliche Beweglichkeit, zum anderen fördere ich dadurch ihre Selbstachtung. Sie hat das Gefühl, nützlich zu sein und gebraucht zu werden - und das ist wichtiger als alles andere, wenn man alt ist. |
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